Eigentlich sollten sie Australien von einer Plage befreien. Inzwischen sind sie aber selbst zu einer geworden. Die riesigen Aga-Kröten waren vor mehr als 70 Jahren ausgesetzt worden, um Pflanzenschädlinge zu fressen. Sie machen sich aber auch über andere, teils seltene Tiere her. Manche Arten sind in einigen Gebieten bereits ausgerottet.
Der Ärger über die Kröten ist bei den Australiern so groß, dass sie die Tiere erbittert jagen. Mit speziellen Fallen werden sie angelockt und eingefangen. Danach werden sie erschlagen oder durch Einfrieren getötet. Tierschützer sind davon nicht begeistert. Doch selbst bekannte Politiker rufen zum Kampf gegen die Krötenplage auf.
Inzwischen gibt es in Australien weit mehr als hundert Millionen Aga-Kröten und ständig werden es mehr. Natürliche Feinde haben die Tiere hier nämlich kaum. Das liegt auch an ihrem Krötengift, das sie gegen Beutetiere und Feinde einsetzen. Dieses kann selbst für Katzen, Hunde und den Menschen gefährlich werden.










