Sie ist dick, muffelt und schielt. Normalerweise wird man mit solchen Schönheitsfehlern kein Star – es sei denn, man ist ein Opossum und heißt Heidi. Die Beutelratte aus dem Leipziger Zoo ist der allerneuste tierische Promi. Am 14. Januar kommt mit "Heidi – Der Song" sogar ein eigens für sie gemachtes Lied heraus. Außerdem gibt es inzwischen auch ein Heidi-Plüschtier, das natürlich auch schielt.
Heidi ist erst zwei Jahre alt und schon in ganz Deutschland bekannt. Ihr Schielen hat sie so berühmt gemacht. Sie ist ein Findelkind und stammt aus den USA. Aufgezogen wurde sie in einer Wildtierstation in Dänemark. Seit Mai ist aber der Leipziger Zoo ihr zu Hause. Zu sehen ist sie dort allerdings erst ab Juli. Dann eröffnet die Tropenerlebniswelt "Gondwanaland", in der sie lebt.
Warum schielt Heidi?
Die Mitarbeiter des Zoos wissen nicht genau, warum Heidi schielt. Vermutlich hängt es mit ihrer Moppeligkeit zusammen. Fetteinlagerungen hinter ihren Augen könnten zu dem Schielen geführt haben. Weil Übergewicht auch für Tiere ungesund ist, muss sie nun eine Diät machen. Unter ihrem Schielen leidet Heidi übrigens nicht. Opossums sind nämlich nachtaktive Tiere und orientieren sich eher mit ihrer Nase.
Wusstest du…?
… dass sich Opossums bis zu sechs Stunden lang totstellen können? Das wirkt so echt, weil sie ihren Puls und ihre Atmung herunterregeln können. Außerdem sondern sie auch noch eine stinkende Flüssigkeit ab, damit ihre natürlichen Feinde (Kojoten, Füchse und Raubvögel) von ihnen ablassen. Ganz schön clever!










