Im letzten Spiel der Gruppenphase der Fußball-Europameisterschaft trat das deutsche Team am Sonntag gegen Dänemark an. Dabei erwiesen sich die Gegner als ein deutlich härterer Brocken, als viele zuvor vermutet hätten. Insbesondere ihre starke Abwehr bereitete den Kickern von Bundestrainer Joachim Löw Probleme. Zwei Treffer konnten sie jedoch nicht verhindern.
Zwei ganz besondere Tore
In seinem 100. Länderspiel jubelte zunächst Lukas Podolski (19. Minute). Nach der Vorbereitung durch Thomas Müller und Mario Gomez traf der gebürtige Pole mit dem rechten Fuß ins Tor. Nur fünf Minuten später glich jedoch der Däne Michael Krohn-Dehli nach einer Ecke per Kopfball aus. Es begann eine lange Zeit des Bangens. Denn nun war der Viertelfinaleinzug in Gefahr.
Die Dänen machten zahlreiche deutsche Angriffe mit ihrer Abwehr zunichte. Lars Bender hatten sie in der 80. Minute jedoch nicht im Blick. Der 23-Jährige fing einen Pass von Mesut Özil ab und beförderte den Ball ins dänische Tor. Es war sein erster Treffer für die Nationalmannschaft. Dank des 2:1-Sieges steht Deutschland nun im Viertelfinale der EM, wo das Team auf Griechenland trifft.
Ronaldo punktet für Portugal
Zeitgleich mit Deutschland und Dänemark haben auch Portugal und die Niederlande gespielt. Dabei wurde Superstar Cristiano Ronaldo erstmals seinem Ruf wirklich gerecht. Der Portugiese traf gleich zweimal (28. und 74. Minute) und sicherte seinem Team damit den Einzug ins Viertelfinale. Dabei hatte es anfangs gar nicht nach einem solchen Ergebnis ausgesehen.
Der Niederländer Rafael van der Vaart brachte sein Team in der 11. Minute zunächst in Führung. Allerdings unternahmen die Holländer zu wenig, um den Vorsprung zu halten oder sogar noch auszubauen. Das zeigte sich in vielen guten Chancen des Gegners. Zwei davon verwandelte Ronaldo in umjubelte Treffer für sein Team. Damit sind die Niederlande ausgeschieden und Portugal ist eine Rund weiter.
Bild: Steindy, Wikipedia, CC BY-SA 3.0










